Spirit Tour 2019 — Update 26.5.

Heute begann der Tag getrennt. Kradapostel Holger und Theo sind in Unterböhringen. Sie beteiligen sich als Spirit-Tourer an der dortigen Konfirmation heute. Die Großgruppe zog los durch wunderschöne Kurvenstraßen zum Motorradgottesdienst in Urbach mit Bikerpfarrerin Silke Stürmer und ihrem Mann Thomas.

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Dieser predigte auch zum Thema „Alles bestens!“

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Klar, dass es im Leben nicht immer bestens geht. Darum sind die wahren Helden die, die nach dem Hinfallen auch immer wieder aufstehen. Der typische Held ist nicht „Superman“ oder einer der anderen „marvellous“ Comic-Helden sondern Donald Duck. Er, und gerade nicht Dagobert Duck oder Daniel Düsentrieb, verwirklicht das, was der Apostel Paulus als Grundsatz für das Leben hinstellt: „Gott hat uns nicht den Geist der Furcht gegeben sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Thimotheusbrief 1, 7) Dabei schilderte er ganz konkrete Erfahrungen aus seinem Arbeitsfeld in der Diakonie als leitender Diplom-Psychologe.

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Ich selbst stellte die Spirit Tour im Gottesdienst kurz vor unter dem Stichwort der „versöhnten Verschiedenheit“. Pfarrkollegin Silke Stürmer nahm den Impuls in Verbindung mit meinem T-Shirt auf und berichtete sehr persönlich und engagiert von ihrer Flüchtlingsarbeit. Sie hat das richtige Herz dafür. Wir bitten Gott um seinen Segen für sie. Uns verband sofort die Beobachtung, dass die Bibel von hinten bis vorn von freiwilligen und unfreiwilligen Migranten erzählt. Ein Gänsehautmoment.

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Nach dem Gottesdienst mit der super Blues-Rock-Band „Waschbrett“ mit schwäbischem Dialekt gab es Festtreiben und Ausfahrt.

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Wir teilten uns auf in verschiedene Neigungsgruppen und fuhren mit dem örtlichen Motorradclub los.

Es gab viele Vernetzungsgespräche. So Gott will, führen Sie weiter. Viele kennen auch das Kleinwalsertal aus ihrem Urlaub.

Manche nutzten den Nachmittag, um sich zu erholen und hielten Mittagsschlaf. Wichtig für die Konzentration auf dem Motorrad!

Ich melde mich heute auch schon zur Mittagszeit mit unserem Blog. Ihr seht mich auf dem Bild beim Schreiben. Zum einen brauche ich ebenso ein wenig mehr Schlaf, um auch die zweite Hälfte unserer Tour sicher fahren und die Spirit-Gruppe begleiten zu können.

Zum andern haben sich etliche Kradapostel gewünscht, dass wir eine Fortbildungseinheit in Traumatherapie und Traumapädagogik in der Gruppe einplanen. Diesen Impuls nehmen wir natürlich auf. Zum einen wird es heute Abend um 19 Uhr darum gehen, die besonderen Erfahrungen rund um die Gedenkstätte im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen (wir haben schon berichtet in diesem Blog) aus der Sicht der Psychotraumatologie aufzuarbeiten. Zum anderen kamen in den intensiven Gesprächen zwischen den Ausfahrten so viel Heftiges aus mittelbarer und unmittelbarer Erfahrung zur Sprache, dass immer wieder der Satz aus der Gruppe kam: „Ich will da noch mehr Klarheit und wieder Hoffnung gewinnen.“ Ich werde folglich meine Rolle wechseln und für den heutigen Abend Traumapädagoge sein. Darum wird es keine Zeit für das Blog-Schreiben am Abend und in der Nacht geben.

Ich weise in dem Zusammenhang auch auf die beiden Bücher hin, die aus der Sicht der Psychotraumatologie (auch) von mir geschrieben wurden:

- Frank Witzel: Was Gott auseinanderführt, soll der Mensch nicht zusammen halten. Edition Gareis

- Frank Witzel, Johanna Fischer: ÜberWunden. Edition Gareis

Ihr findet die Büchlein im Internet. Google hilft.

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