Lebenszeichen von Frank in Corona-Zeiten am 6.4.2020

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Gestern hatten wir ein super Sonntags-Frühstück in der Sonne. Das kommt ja selten vor, weil ich Sonntagmorgens meist im Dienst bin. Heute war auch Sonne, aber das Frühstück fiel aus. Es ist der erste Tag der Karwoche und ich habe beschlossen, den Kühlschrank für mich in Quarantäne zu setzen.

Ich faste.

Es geht leichter als gedacht. Nur jetzt am Abend friere ich, weil mein Körper sich wohl erst noch ein wenig umstellen muss.

Wer will mit mir fasten? Sagt Bescheid!

Corona-Zeiten sind meines Erachtes gute Fastenzeiten. Ich hatte schon öfter mal gefastet in der Arbeitszeit. Manchmal war es prima, manchmal aber auch ganz furchtbar. Ich merkte, dass ich das Essen auch zum Stressabbau brauche …

Die besten Erfahrungen mit dem Fasten machte ich mit gleichzeitigen Schweigeexerzitien in der “Christusbruderschaft” in Selbitz. Da sind witzigerweise nur Schwestern … Ich war auf jeden Fall ganz angeturnt und high, wegen dem Fasten. Die körpereigenenen Endorphine und sonstigen selbstproduzierten Drogen machten da wohl ganze Arbeit. Mal schauen wie es im Corona-Shut-Down läuft. Ich bin gespannt.

Interessant ist, dass der erste Impuls beim Fastenbeginn so etwas wie Todesangst ist: “Was kein Essen!? Wie soll das gehen?”

Es geht.

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