Lebenszeichen von Frank in Corona-Zeiten am 29.10.2020

Gerade habe ich Maybritt Illner im Gespräch zu Corona und dem nun beginnen “Lockdown light” im Fernsehen gesehen und gehört. Es wird ernst … wieder. Als Traumatherapeut fürchte ich, dass dies die ohnehin individuell und kollektiv stark um sich greifenden Dissoziationen fördern wird. Dadurch werden sachgemäße und ressourcenorientierte Verhaltensweisen schwieriger werden. Im Klartext: persönliche Aggression, gesellschaftliche Gewalt, irrationale Argumente und Depressionen werden zunehmen.

Das will ich nicht, weil ich das Leben und das Gelingende Liebe. Ich finde, Jesus lehrt uns dies.

Grund genug, noch einen weiteren Anlauf zu den Ressourcen im Alltag zu machen, nämlich:

Alles, was uns hilft, differenziert wahrzunehmen, ist gut. Und manchmal sind verschiedenen Glücks- und Unglücksmomente gleichzeit in und um uns. Wir sind sozusagen “semiglücklich”. Dazu gibt es ein hervorragendes Interview mit dem Zukunftsforscher Horst Opaschowski. Guckt mal!

Das Wahrnehmen gleichzeitiger Zustände ist ein Zeichen emotionaler Intelligenz. 1982, ich war gerade mal 20, veröffentlichte Ulrich Schaffer das Büchlein: Jesus ich bin traurig froh. Fragantworten und Selbstgespräche. Allein der Titel war für mich wegweisend: differenzierte Gleichzeitigkeit der Gefühle darf sein und soll wahrgenommen werden.

Jetzt wird dieser Impuls mir wieder wichtig. Ich finde, er könnte auch ein Schlüssel sein, um gut durch die Corona-Zeit zu kommen, die noch eine längere Zeit uns begleiten wird.

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