Lebenszeichen von Frank in Corona-Zeiten am 28.10.2020

Vor einer Stunde habe ich die Nachrichten angeschaut. Ja, wie erwartet, es geht wieder los mit erheblichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit und des öffentlichen Lebens!

Darum will ich ganz bewusst von anderen Problemen sprechen … , die sich gelöst oder zumindest gut entwickelt haben. Ich meine, es ist seelisch enorm wichtig, den Horizont offen zu halten. Meine Botschaft ist und bleibt: Corona ist nicht alles, was bestimmend und wichtig ist. Diese Pandemie muss unbedingt erstens in einen größeren Kontext eingebettet und zweitens mit guten Ressourcen unterfüttert werden, damit einzelne Menschen und ganze Gesellschaftsgruppen nicht in eine (dissoziierende) Traumafolgereaktion rutschen. Noch wichtiger als die Corona-Krise ist die ökologische und die wachsende Aufspaltung der Welt in Arm, Reich und Superreich.

Doch jetzt erst einmal zu den überwundenen kleinen Krisen:

Gestern hat es geschneit. Zugleich kamen die Lieferfahrzeuge für unsere Baustelle an … und ins Rutschen.

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Ich habe so schnell ich konnte, Schneeschaufel, Salz und Sand organisiert und, so gut es ging, den Asphalt freigeräumt.

Hurra und Gott sei Dank! Es hat geklappt und der gelieferte Behindertenaufzug (“Personenhebeanlage”) konnte abgeladen werden. Wir waren noch nicht fertig, kam auch schon die Pelletslieferung für den Winter. Über 30 Tonnen hat der LKW! Ich dachte, das klappt nie. Aber Respekt! So ein umsichtiger und kundiger, einfühlsamer, erfahrener LKW-Fahrer, den Sabine Matt vom Kleinwalsertaler Brennstoffhandel organisiert hatte! Er hat das Riesending glücklich rein und rausbugsiert und zwischendurch auch über acht Tonnen Pellets in unseren Brennstoffbunker gefüllt. Ich bin wieder einmal beeindruckt vom Können derer, die der Kreuzkirche Gutes tun. Danke!

Und jetzt seid ihr dran:

Erstens: Bitte haltet Kontakt, wenn nun die Corona-Zeiten wieder schwieriger werden. Digital oder telefonisch geht es auch. Ihr wisst auch, wie ihr mich erreichen könnt. Am besten per eMail unter kreuzkirche@speed.at oder ihr lasst euch auch immer informieren, hoffentlich auch inspirieren, via www.kleinwalsertal-evangelisch.de

Zweitens: Bitte haltet den Blick und richtet die Aufmerksamkeit auf die guten Ressourcen. Dazu gibt es auch sehr hilfreiche Tricks. Caroline, meine katholische Kollegin im gemeinsamen Religionsunterricht, hat “unsere” Schüler und Schülerinnen heute in der Schule daran erinnert:

“Immer, wenn etwas Gutes geschieht, nehmt eine Kastanie oder eine Kaffeebohne oder etwas anderes und stecke es in deine Hosentasche. Am Ende des Tages denke darüber nach, wie viele Teile du in deiner Tasche gesammelt hast und erinnere dich, womit sie verbunden waren. Das ist einfach und hilfreich. Das kann jede/r.”

Genau!

Seid und bleibt behütet, euer

Frank

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