Lebenszeichen von Frank in Corona-Zeiten am 25.4.2020

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Österreichisch-deutscher Grenzübertritt auf der Walser Hammerspitze

Passend zum gestrigen Blog-Eintrag erreicht mich heute eine Petition, die ich hiermit weitergebe:

Ich empfehle die Unterschrift.

Den heutigen Morgen verbrachte ich mit einer digitalen Presserundschau. Mir ist dabei noch wichtiger geworden, dass hoffentlich bald die Zeit kommt, um differenzierter die Corona-Situation besprechen zu können. Im Moment ist es schwierig, dass AfD, FDP, Populisten und dumme Leute sich gegen die Einschränkungen der Corona-Vorsorgemaßnahmen wenden. Das verbrennt die differenzierten Aspekte. Zugleich bleibe ich aber vorsichtig dabei, dass die Corona-Pandemie als ein Teilaspekt des Problems der ungleichen Verteilung von Armut und Reichtum analysiert werden muss. Die allermeisten Menschen werden die Armen sein, die sterben. Dies betrifft die jeweiligen Nationalökonomien aber besonders arme Gesellschaften im globalen Kontext. Wer, außer dem deutschen Entwicklungsminister Gerd Müller und einigen wenigen anderen, wird hierzu etwas Hilfreiches sagen?

Ich erinnere mich und uns im Hinblick auf die Verteilungsfragen von weltweitem Kapital und Wirtschaftskraft an die programmatische biblische Perspektive von “Gott oder Mammon”. Wobei, wenn ich religionsgeschichtlich richtig orientiert bin, der kanaanäische Gott “Mammon” in vor- bzw. außerbiblischen Zeiten Menschen- und Kinderopfer forderte … und bekommen hat.

Corona zeigt, wie andere globale Krisen auch, dass die Frage von Armut und Reichtum eine Frage von Leben und Tod ist.

Written by

Evangelischer Pfarrer, Traumatherapeut und Biker im Kleinwalsertal

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