Lebenszeichen in Corona-Zeiten am 18.3.2020 von Frank

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Bis jetzt finde ich das Zurückgeworfen sein gar nicht so schlecht. Ich komme gut mit mir klar. Zugleich lese ich viele news online und schaue mir regelmäßig österreichische und deutsche Nachrichten im Fernseher an. Online kommen auch noch ein paar ethisch orientierte Newsletter dazu.

Dies im Hinterkopf und der Umstand, dass morgen der Vortrag “ÜberWunden” zu Sinn und Trauma, Logo- und Traumatherapie mit der Vorstellung unseres gleichlautenden Büchleins mit Johanna Fischer und mir in Kempten ausfallen muss, geben mir denken. Ich finde, wir sollten bei allem Krisenmanagement jetzt schon den Blick auf das “Wozu” der ganzen Situation richten. Wo liegt der Sinn darin? Und welcher?

Ich mache mal einen Vorschlag:

Corona ist eine schlimme Sache. Gut daran ist, dass wir gesellschaftliches und international vernetztes Denken, Fühlen und Handeln lernen im Angesicht der Krise. Wir werden diese Kompetenz in Zukunft noch brauchen. Es stehen noch größere Nötigungen, die in der Menschenheitsfamilie bewältigt werden wollen und müssen, an. Eine davon heißt Öko- und Klimakrise, die andere die Spaltung der Weltgemeinschaft in superreich, reich und arm bis bettelarm und sterbend. Wenn wir da besser und gemeinsamer vorankämen, wäre das eine tolle, sinnvolle Sache für uns und für die, die nach uns kommen. Meine Enkelin Johanna würde sich bestimmt freuen …

pfüat na ond blieeb xond

Frank

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