Ertüchtigung der Kreuzkirche: barrierefrei und energetisch saniert. Update 27.6.2020

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“Eine Runde Wertschätzung!”

Ich möchte wertschätzen und danken:

Bauarbeiter und Handwerker der Firmen Zobel, Berchtold, Jaritz und Wächter, EVK samt Architekt Klaus Noichl arbeiten super gut und sauber zusammen und miteinander. So ist es möglich, dass zugleich die Kreuzkirche als Gottesdienstort und Ausstellungsraum genutzt werden kann. Trotz Baustelle! Keine Probleme dabei! Das ist einfach klasse.

Klaus Schmidt vom Allgäuer Anzeigeblatt hat einen ganz einfühlsamen Artikel über die Ausstellung geschrieben. Ich finde es immer wieder gut, dass durch diese Kommunikationspartnerschaft ich selbst neue Blicke auf die Ausstellung(en) gewinne. Mehr findet ihr auch auf unserer Homepage unter

Auf der Unterseite “Kosmologie” findet ihr auch einen Download des Artikels vom Kulturredakteur Klaus Schmidt über die Ausstellung.

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Ich bin dankbar und froh, dass die Gärtnerei Frank (Ich bin gern ihr Namensvetter.) in Fischen eine Birke und einen Bergahorn im Programm hatte. Wir konnten sie zusammen mit einem Holunder pflanzen. Die alte Birke musste nämlich gefällt werden. Ich habe schon vor 7 Jahren wahrgenommen, dass sie der Kreuzkirche schaden kann. Damals hatte ich sie schon kürzen lassen, damit der Wind sie nicht so angreifen kann und Teile von ihr ins Altarfenster fallen. Als Ausgleich habe ich junge, stabile Bäume, Bergahorn und Steineichen, an die Westseite des Kirchengrundes pflanzen lassen. Jetzt musste die alte Birke auch deshalb gefällt werden, um für Menschen mit Gehbehinderungen einen barrierefreien Zugang zu schaffen.

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Es war höchste Zeit! Schon bei den Fällarbeiten zerbrach der Stamm von ganz allein. Wir wollen zugleich mit noch weiteren Pflanzungen die wertvolle Biodiversität auf 1150 MüNN stärken. Dies ist mir wichtig zu betonen.

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Juliane Wanner: Birke / Fische / Ich glaube

Wir werden nämlich auch kritisiert, weil wir eine Ausstellung zu Bäumen und Schöpfung präsentieren und zugleich eine Birke fällen (müssen).

Ich danke Ralf Cremerius für den Kommentar zum letzten Blog-Eintrag. Ich fühle mich verstanden. Ja, es macht mir etwas aus, dass unsere Kirche auf der einen Seite immer schwächer wird und sie zugleich immer größere Aufgaben bekommt. In meiner Wahrnehmung hat sie viele Gebäude, nämlich Kirchen, die vielen Menschen viel bedeuten. Die Kreuzkirche dient zugleich auch eine “Homebase” für zahlreiche auswärtige Aktivitäten. Bei anderen Kirchen ist das oft ähnlich. Zugleich finde ich nunmehr seit 30 Jahren (solange bin ich mittlerweile im Predigtdienst …), ist unsere Kirche finanziell nicht in der Lage, diese Gebäude souverän und entspannt zu erhalten. Es ist immer alles so knapp auf Kante genäht … Es ist auch echt anstrengend. Bau- und Finanzierungsfragen ziehen immer viel Aufmerksamkeit an sich. Das finde ich letztlich nicht o.k., weil unsere Kernaufgabe die “Kommuniaktion des Evangeliums” ist. Bausachen müssten eigentlich nebenher laufen. Ralf Cremerius gibt zugleich einen super Tipp: Über Facebook und die Facebook-Gruppe(n) “Kleinwalsertal” könnte man bestimmt Sponsoren und Spender*innen finden. Das glaube ich auch. Wer kann hier helfen? Ich bin nicht bei Facebook, die Kreuzkirche auch nicht. Diese zusätzliche Kommunikation schaffe ich zeitlich einfach nicht. Aber meine Wertschätzung gilt allen, die mir und uns hier helfen.

Zur Erinnerung:

Im Zuge der Handwerkerarbeiten konnten wir auch ganz deutlich wahrnehmen, dass eine behindertengerechte Rampe nicht zu verwirklichen gewesen wäre.

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Die Rampe, die die Bauarbeiter gebaut hatten, war sehr steil trotz ihrer beträchtlichen Länge. Nur starke, gesunde und geübte Menschen konnten auf ihr ca. 70 kg, das Gewicht z.B. eines normal schlangen Menschen, darauf bewegen. Für Rollstuhlfahrer*innen und andere Menschen mit Handicap wäre das keine Option gewesen. Nachträglich darum noch einmal Dank an und Wertschätzung für unseren Baureferenten der Landeskirche Christof Illig! Er brachte uns auf die Idee einer “Personenhebeanlage” im Innern des Gebäudes. Manchmal ist es auch gut, lange und in mehreren Anläufen nach Lösungen zu suchen.

Written by

Evangelischer Pfarrer, Traumatherapeut und Biker im Kleinwalsertal

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