Aber jetzt: Themenwechsel von Corona zur Ertüchtigung der Kreuzkirche am 23.5.2020

Remember: Meine These zu Corona-Krise ist: Sie muss in einen größeren Kontext gestellt werden, nämlich den der Ausdifferenzierung unserer Welt in Arm und Reich. Dies gilt für den nationalen wie den internationalen Rahmen.

Außerdem behindern dissoziative Prozesse, die die Psychotraumatologie beschreiben kann, oft einen angemessenen Umgang damit. Für die politische Ebene bringt es meines Erachtens folgender Spiegel-Artikel gut auf den Punkt:

Aber jetzt ist die Ertüchtigung der Kreuzkirche als Top-Thema mit Priorität 1 angesagt. Wir werden hier öfter davon berichten.

Ich danke jetzt erst einmal dem supertollen Ehrenamtsteam, das heute die Baustelle vorbereitet hat für die Dämmmaßnahmen und den Umbauten zur Barrierefreiheit. Ich habe Hochachtung vor der körperlichen Arbeit der Handwerker. Mein Muskelkater bestärkt mich darin.

Echt stark war, wie viele heute mitgeholfen haben von jung bis alt. Zugleich regelten etliche, die nicht dabei sein konnten, wichtiges im Vorfeld. Zum Beispiel organisierte Nicola Volderauer die Jause zu Essen und ihren Pferdeanhänger für den Transport des Abfalls zum Wertstoffhof.

Ernst Fröschle kommt am Montag und kümmert sich um das, was wir nicht geschafft haben. Klasse! Danke!

Monika Singer blieb mit mir bis um 19 Uhr am Abend, um noch so viel wie möglich zu reinigen für den Gottesdienst am Sonntag. Nach 10 Stunden gaben wir uns beiden gegenseitig frei mit den Worten: Jetzt ist gut, wir sind total k.o.. Die Badewanne wartet auf uns, damit wir den Staub wieder runter bekommen.

Ein Problem der Baustelle ist, dass die Dachbalken nicht bündig sind und durch die Ritzen sehr viel Baustaub und noch mehr Sägespäne(!) herabrieseln.

Heute wurde mir neu bewusst: Dass wir die Kreuzkirche ertüchtigen können, ist ein Fügung Gottes.Wir haben die Genehmigungen und die Handwerker im allerletzten Moment bekommen. Hätte es eine kleine (weitere) Verzögerung gegeben, hätte die Corona-Krise das gesamte Projekt gestoppt. Mit der sinkenden Wirtschaftskraft werden auch die kirchlichen Finanzen abnehmen. Weil, und das ist ja auch gut so, das meiste kirchliche Geld in Personalkosten gebunden ist, werden für Baumaßnahmen in nächster Zukunft kaum Spielräume mehr übrig bleiben.

Die Kreuzkirche kann aber repariert und saniert und auch ihre Gastfreundlichkeit gestärkt werden, weil sie wärmer und barrierefrei wird.

Ich sage allen, die mit im Team sind herzlichen Dank. Bilder sagen noch mehr …

Wolles Pickup brachte Rasenmäher Werkzeug und engagierte Leute. They can do ist!
Champions der Baustelle: Achim (aus Oberstdorf!), Monika (Chefin!), Werner (aus Tiefenbach!), Sepp, Christel , Ulli, Wolle, Karin, Ben , Ulla
Pause mit Frieda, dem kirchenkompatiblen Therapiehundwelpen, und Ben, dem Hundesitter
Christel in Aktion bei der Mittagsjause, sponsored by Nicola
Wolle, master of dust 1
Ulli, master of dust 2
Finn, Konfi und master of dust 3
Schön war’s, an einem schönen Ort für eine schöne Kirche mit Karin und anderen super Leuten.

Written by

Evangelischer Pfarrer, Traumatherapeut und Biker im Kleinwalsertal

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